Hermannsdorfer Landwerkstätten, Glonn

In den Her­rmanns­dor­fer Landw­erk­stät­ten wer­den ökol­o­gisch pro­duzierte Lebens­mit­tel hergestellt, ver­ar­beit­et, verkauft und gas­tronomisch weit­er­ver­ar­beit­et ange­boten (Milch­pro­duk­te, Fleisch, Gemüse, Bier).
Wesentlich­es Ziel ist es, qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Lebens­mit­tel herzustellen — im Hin­blick auf Geschmack und Wirkung für den men­schlichen Organ­is­mus sowie im Hin­blick auf die Fol­gen für die Natur. Dieser Anspruch wird u.a. durch fol­gende Prak­tiken umge­set­zt:
Es wer­den natür­liche Rhyth­men in der Pro­duk­tion und in der Ver­ar­beitung berück­sichtigt, es beste­hen vielfältige Verknüp­fun­gen mit dem lokalen und regionalen Raum, es wird die Inter­de­pen­denz zwis­chen Arbeit, Umgang mit der Natur sowie Pro­duk­tion anerkan­nt und bewusst gestal­tet, Ästhetik, Kun­st und Kul­tur wird ein wichtiger Platz eingeräumt, und schließlich wer­den Wis­sen und Erfahrung gepflegt sowie gezielt weit­er­en­twick­elt.

siehe auch: Schäfer und Sei­dl (2000), In: Bieseck­er et al.: Vor­sor­gen­des Wirtschaften, S. 101–107.